Buchempfehlung: Echoräume des Schocks

Wie uns die Corona-Zeit verändert
Reflexionen Kulturschaffender und Kreativer
Eine Anthologie

In den 25 Beiträgen dieses Buches zeichnen Kulturschaffende den Widerhall der ersten Monate der Corona-Krise  von März bis Ende Juni 2020 auf In ihrer Diversität und Erfahrungstiefe sind alle Beiträge ein großer Schatz. Entstanden ist so ein berührendes, inspirierendes und authentisches Dokument der Corona-Zeit.

Mit Beiträgen von

Saskia Ackermann, Ferda Ataman, Davide Brocchi, Carsten Brosda, Salome Dastmalchi, Judith Döker, Tanja Dückers, Annett Gröschner, Manaf Halbouni, Hanka Kliese, Barbara Lison, Gülin Mansur, Peggy Mädler, Jürgen Matschie, Jagoda Marinic, Jasmin Mittag, Thomas Mühlnickel, Michelle Müntefering, Martin Rabanus, Dieter und Peer Mia Ripberger, Andreas Rost, Michael Schindhelm, Andrea Schmidt, Leander Scholz und Olaf Zimmermann

Herausgeberin: Franziska Richter, Friedrich-Ebert-Stiftung

Im August beim Dietz-Verlag erschienen.

Das Buch kann Anregungen geben, über den eigenen Tellerrand zu schauen, Perspektivwechsel vorzunehmen und Empathie für andere Lebensrealitäten zu wecken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Positionen von Kulturschaffenden und Kreativen – einem Bereich, der sehr stark von den Einschränkungen betroffen war und auch weiterhin sein wird.  Es werden Hoffnungen für einen gesellschaftlichen Wandel formuliert, den wir in der Corona-Zeit gestalten können, und auch konkrete Anregungen dafür gegeben: wie die Stärkung kultureller und gesellschaftlicher Räume, nachhaltigeres Leben und Wirtschaften, das demokratische Aushandeln der Balance zwischen Freiheit und Sicherheit. Zudem stehen Überlegungen im Mittelpunkt, wie Kunst und Kultur stärker gefördert und gestärkt werden können und müssen.

Es lohnt, über den Wandel nachzudenken und ihn aktiv mitzugestalten, um in einer Zeit großer Unsicherheit und Verunsicherung nicht antidemokratischen Strömungen und Verschwörungserzählungen aufzusitzen.