Dezember 2021, Georgien — Die Kinder der Meißener Familie Gaurgashvili / Pareulidze grüßen und sagen Danke!

Foto: privat (Dezember 2021)

Es besteht der Verdacht, dass sie während der Abschiebung von deutschen Polizisten bestohlen wurden. 

Die Familie wurde im Frühjahr 2021 nach mehrjährigem Aufenthalt aus Meißen abgeschoben. Sie wurde morgens um 5 Uhr aus dem Schlaf gerissen. 
Die Polizisten gaben der Familie ca. eine halbe Stunde Zeit, ihre Sachen zu packen. So berichtet es die 13-jährige Aishat Pareulidze in bestem Deutsch.
Auf dem Foto bedanken sich die Kinder mit einem Plakat für die Unterstützung, die ihrer Familie seitdem aus Meißen zuteil wurde. Insgesamt wurden ca. 6000 Euro gesammelt und nach Georgien überwiesen. Die Familie lebt bis heute in bitterster Armut. In Meißen war sie gut integriert. Die Kinder besuchten die Kita und die Schule mit besten Lernerfolgen. Nun, nach der Abschiebung, leiden sie besonders. Vakh, der zweitjüngste Sohn, ist an Neurodermitis erkrankt. Aishat berichtet, dass sie in der Schule kaum mitkommt, weil sie der georgischen Sprache nicht machtig ist. All die Integrationsleistungen, welche die zum Teil in Deutschland geborenen Kinder erbracht hatten, wurden vernichtet. Meines Erachtens erfolgte Kindeswohlgefährdung durch staatliches Handeln.
Während der Abschiebung gingen der Familie mehrere Wertgegenstände verloren: Handys, Tablets, Spardosen und das Portemonnaie der Mutter. Die Aussagen der Bundespolizei zum Verbleib der Gegenstände widersprechen den Aussagen des Sächsischen Innenministeriums. Da mit den Handys auch persönliche Daten der abgeschobenen Kinder verloren gegangen sind, habe ich den Sächsischen Dateschutzbeauftragten informiert. Ich fühle mich verpflichtet, Anzeige zu erstatten.

Wer die Familie durch eine finanzielle Spende unterstützen möchte, kann auf dieses Konto einzahlen. Auch kleine Beträge helfen.

Spendenkonto: Bernd Oehler

IBAN: DE 93 850 55 000 15 00 66 9500; 

Stichwort: Hilfe georgische Familie

Herzlichen Dank! Frank Richter