Offener Brief des Schauspielers und Theaterintendanten Friedrich-Wilhelm Junge

Foto © Carsten Nuessler

Solidarisch in der Krise: Kinder und Familien brauchen Hilfe

Erklärung

Endlich ist es soweit, nach Wochen des Schweigens, beginnt das öffentliche Nachdenken über das Schicksal unserer Kinder, der Kleinsten und Hilflosen unter ihnen, der KITA-Gänger, die keine Stimme haben im lauten Konzert der CORONA-Geschädigten!

Seit Wochen vermissen sie ihre Spielkameraden, ihren Spielplatz, Oma und Opa!

Keiner von uns weiß, wie es ihnen wirklich geht!

Sie können die Situation in ihrer Tragweite nicht verstehen, nicht gestalten.

Sie sind heute Opfer, und auch sie sind es, die jetzt gemachte Staatsschulden einst bezahlen müssen! Manche von ihnen leben in zerrütteten Familien, in Familien mit großen finanziellen Sorgen, beengten Wohnverhältnissen, mit überforderten Vätern und Müttern.

Wie kann man ihnen helfen?

Das fragen sich sicher viele ihrer Großeltern, die getrennt von der Familie in Einsamkeit ihr Leben verbringen. Die Rentenerhöhung, die sie im Juli 2020 erhalten, kann ein Trost sein, aber sie ist vor allem rechtens! Für viele ist sie eine Notwendigkeit der Existenzsicherung!

Aber nicht für alle!

Um die jetzige Situation in unserem Lande zu berücksichtigen, braucht es ein großzügiges Geben und Nehmen, den fairen Ausgleich zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen.

In diesem Sinne wäre es eine Hilfe und Geste zugleich, wenn jene unter den Senioren, die es sich leisten können, einen Teil des Geldes, oder die ganze Summe, die sie im Juli mehr auf ihrem Konto haben, spenden würden für die Kleinen, die es am Nötigsten haben.

Was wäre dies für ein schönes Beispiel des Miteinanders der Generationen in unserer Gesellschaft!

Friedrich-Wilhelm Junge (Jahrgang 1938)

Spenden zum angegebenen Zweck nimmt entgegen:  
Diakonie Riesa-Großenhain
IBAN:  DE 39 3506 0190 1626 0100 12
BIC:     GENODED 1DKD  
Stichwort: für Familien und Kinder / Asyl  
Nachfragen bei Gerlinde Franke, Tel: 03522 / 308 99 08