„Runder Tisch Sachsenring“ tagte am 12. November online

Foto: Sachsenring – screenshot Apple Maps

Artikel in der Freien Presse online am 14.11.20

Die Pressemitteilung vom 13.11.2020 stellt eine gemeinsame Erklärung von Frank Richter (MdL), Oberbürgermeister Kluge und Bürgermeister Hetzel dar. Rückfragen können an alle drei Unterzeichner gerichtet werden.

PRESSEMITTEILUNG

Auf Einladung von Frank Richter, Mitglied des Sächsischen Landtags, tagte am Abend des 12. November der „Runde Tisch Sachsenring“. Auf Grund der aktuellen Corona-Schutz-Anordnungen konnte dieser nur online als Video-Konferenz stattfinden. 

Es nahmen teil: 

der Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal, Lars Kluge (CDU), 

der Bürgermeister von Oberlungwitz, Thomas Hetzel (parteilos),  

Mitglieder der Stadtratsfraktionen der CDU, Grüne/SPD und der Linken / Pro HOT sowie mehrere Bürger von Hohenstein-Ernstthal, die sich in einer Petition an den Sächsischen Landtag gewandt hatten.

Nach einer Einführung durch den Einladenden übernahm der Polizeiseelsorger und Pfarrer Christian Mendt die Moderation. 

Mit großem Bedauern nahmen die Anwesenden zur Kenntnis, dass die Vertreter des Verkehrssicherheitszentrums (VSZ), des ADAC, des Landratsamtes, der Landesdirektion und des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie nicht teilnahmen. Einige Vertreter der genannten Behörden und Institutionen sicherten bereits zu, dass sie die Einladung zu einer demnächst stattfindenden Präsenzveranstaltung wahrnehmen werden. Oberbürgermeister Kluge signalisierte, dass das Rathaus von Hohenstein-Ernstthal dafür offensteht. 

Inhaltliche Übereinstimmung erzielten die Anwesenden in dem Anliegen, dass es zu einer Reduzierung der Lärmbelästigung im Umfeld des VSZ kommen müsse. Diese Feststellung richte sich nicht gegen die Existenz und das Betreiben des VSZ sowie motorsportliche Großveranstaltungen wie den Motorrad Grand Prix. Der „Sachsenring“ genießt Akzeptanz. In der Kritik steht die zunehmende und anhaltende Lärmbelästigung. 

Außerdem stellten die Anwesenden fest, dass eine Verständigung über die Problem- und Konfliktsituation und über mögliche Kompromisse nur auf der Basis wechselseitigen Entgegenkommens und in Anwesenheit des Betreibers, des Landkreises und der Genehmigungsbehörden erreicht werden kann. Sie wünschen sich den nächsten „Runden Tisch Sachsenring“ als Präsenzveranstaltung. Sie beauftragten Herrn Richter, einen möglichen gemeinsamen Termin zu eruieren. 

Unterschiedliche Auffassungen wurden deutlich hinsichtlich der Bewertung der vorliegenden Lärm-Messergebnisse sowie der geltenden gesetzlichen Grundlagen.

Pfarrer Frank Nötzold (Hohenstein-Ernstthal) hob in seinem Schlusswort die sachliche und ruhige Gesprächsatmosphäre hervor. „Es geht um uns, um unsere Städte. Nur gemeinsam, wenn wir im Gespräch bleiben, können wir die verschiedenen Probleme angehen.“

Frank Richter, MdL                

Lars Kluge, Oberbürgermeister 

Thomas Hetzel, Bürgermeister 

Meißen, 13.11.2020