Sozialdemokrat und Sorbe, Schriftsteller und Christ

Benedikt Dyrlich im Porträt

Ein bemerkenswerter Fernsehbeitrag über eine bemerkenswerte Persönlichkeit der sächsischen Sozialdemokratie findet sich in der Mediathek des MDR. In einem knapp fünf Minuten langen Porträt aus der Reihe „glaubwürdig“ wird Benedikt Dyrlich (70) vorgestellt. Der aus der Nähe von Bautzen stammende Sorbe überzeugt durch seine direkte, nachdenkliche und bescheidene Art. Als katholischer Christ hat er einen vielleicht seltenen, aber authentisch-glaubwürdigen Weg zur Sozialdemokratie gefunden. Benedikt Dyrlich ist in der DDR geboren und aufgewachsen. Seinen christlichen Glauben, der konträr zur staatstragenden Ideologie stand, verleugnete er nie. Nach 1990 zog er als frei gewählter Abgeordneter in den Landtag ein und wirkte maßgeblich mit an einigen wichtigen Artikeln der sächsischen Verfassung. Sympathisch macht ihn aber auch sein verschmitzter Humor, der im Beitrag aufscheint, als er von einer kurzen Begegnung mit der „Radsport-Legende“ Täve Schur erzählt. 

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