Wir gedenken der Opfer – Wir mahnen zum Frieden

hier der link zum Beitrag von Meißen TV

Der Meißener SPD-Ortsverein, Susann Rüthrich (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestags und Frank Richter, Mitglied des Sächsischen Landtags werden zum Tag der Befreiung, dem 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges, der Opfer gedenken.                               

Sie werden am 8. Mai, 17 Uhr, am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Käthe-Kollwitz-Park in Meißen einen Kranz niederlegen.

Anschließend werden sie um 18 Uhr am Friedensgebet in der Meißener Frauenkirche teilnehmen. 

Eyk Schade, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meißen und Umgebung: 

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das Angedenken der Toten, der Opfer von Krieg  und Gewaltherrschaft, zu ehren und zugleich die Lebenden daran zu erinnern, welches Verderben durch Rassismus, Aggression und Weltherrschaftspläne von Deutschland aus über viele Völker gebracht wurde, bis hin zum eigenen Volk. Wir wollen daran erinnern, dass ein lebenswertes Leben auf Dauer nur von der Weltgemeinschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Das gilt heute erst recht, und darum ist unsere Erinnerung auch in die Zukunft gerichtet.“ 

Frank Richter, Abgeordneter in Sächsischen Landtag, Mitglied der SPD-Fraktion:

„Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte. Das wunderschöne und geschichtsträchtige Meißen wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges vor der Zerstörung auch deshalb bewahrt, weil sich der Superintendent Herbert Böhme und der Sozialdemokrat Willy Anker erfolgreich dafür einsetzten, die Stadt kampflos an die anrückende Rote Armee zu übergeben. Böhme und Anker trugen maßgeblich dazu bei, dass Meißen von sinnloser Zerstörung verschont blieb. Das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert uns daran, dass der Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Er gründet auf unserer Bereitschaft, täglich neu für Verständigung, Vernunft und Mitmenschlichkeit einzutreten.“ 

Für der Ortsverein der SPD, Gundula Sell                                                                6.5.2020

SZ am 11.05.2020